Projektinformationen

  • StandortBonn
  • AuftraggeberZoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
  • Architektagn Niederberghaus & Partner GmbH
  • Größe8.960 m² BGF
  • Budget15,8 Mio. EUR netto, Kgr. 300 + 400

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) gehört zum Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere. Die eigenständige Forschungseinrichtung gilt als eines der großen naturgeschichtlichen Forschungsmuseen in Deutschland mit Sitz in Bonn. Auf dem Campus Poppelsdorf entsteht ein Erweiterungsbau, der in erster Linie dem Zentrum für Molekulare Biodiversitätsforschung zeitgemäße Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

Das komplexe Raumprogramm enthält unter anderem Büro- und Besprechungsräume, Labore, biologische Sammlungen, Bibliotheksbereiche, ein Biohistoricum, eine Ichthyologie sowie eine Biodatenbank. Das Forschungsgebäude schließt zwei blattförmige Innenhöfe mit ein. Im  Zentrum des Gebäudes verbindet eine offene Wendeltreppe alle oberirdischen Geschosse.

Geplant ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit Aussteifungswänden aus Ortbeton. Dabei fallen sehr hohe Nutzlasten an. Die tragende Fassadenlast aus Ortbeton leitet sich auf massiven Kellerwänden ab. Die Bodenplatte weist dabei eine Dicke von 90 cm auf. Wegen der anspruchsvollen Nutzung des Kellergeschosses bedarf es einer Konstruktion aus  wasserundurchlässigem Beton. Da sich das Gebäude in Erdbebenzone 1 befindet, sieht der Entwurf unterhalb von aussteifenden Wänden Fundamentaufdickungen bis 125 cm vor.

Die Fassaden bestehen aus einer Profilbauverglasung mit Gussglaselementen, bei der einzelne Holzelemente die Gestaltung dominieren und für ein lebendiges Gesamtbild sorgen.