Der Schulneubau neben der bestehenden Römerstadtschule wurde durch die Entdeckung und Ausgrabung einer römischen Kultstätte zur spannenden Herausforderung. In der Planung der integrierten, jahrgangsgemischten Gesamtschule galt es, Räumlichkeiten für vier Schulzweige mit interdisziplinären Lerngruppen zu schaffen.

Der Gebäudekomplex umfasst entsprechend vier Gebäude, die um ein gemeinsam nutzbares Forum angeordnet sind. Die Häuser mit  gleichem Grundriss variieren durch eine leichte Drehung. Drei der Blöcke entstehen dreigeschossig ohne Unterkellerung, eines zweigeschossig mit Untergeschoss. Im Obergeschoss finden Klassenzimmer, Betreuungs- und Besprechungsräume sowie ein großer Gemeinschaftsraum Platz. Im Erdgeschoss befinden sich Fach- und Gruppenräume, EDV-Raum und Bibliothek.

Projektinformationen

  • StandortFrankfurt am Main
  • Auftraggeber"Stadt Frankfurt am Main Hochbauamt"
  • ArchitektTrapez Architektur
  • Größe6.097 m² BGF
  • Budget10,6 Mio. EUR netto, Kgr. 300 + 400

Im zweigeschossigen Haus liegt die Mensa. Sie unterteilt sich in einen großen Speisesaal mit Luftraum im ersten Obergeschoss und einen abgetrennten Küchenbereich mit Lüftungsraum.

Als konstruktive Lösung entwickelte Fast + Epp die Stahlbeton-Skelettbauweise des Gebäudekomplexes. Dazu gehörten aussteifende Wände aus Stahlbeton sowie Ausfachungen aus Mauerwerk. Eine von Fast + Epp statisch berechnete Klinkervorhangfassade rundet die Optik des Ensembles ab.